Tipps für die richtige Beleuchtung eines Degu-Käfigs

Degus haben nicht nur ähnlich scharfe Zähnchen, wie die ihnen artverwandten Ratten, auch äußerlich gleichen beide Nagetiergattungen einander. Die einen, bei uns heimisch, möchte kaum einer in seinem Haus wissen. Die anderen, nämlich die Degus, stammen ursprünglich aus Chile und gesellen sich hin und wieder als Haustier in unsere Wohnzimmer.

Die kuscheligen, südamerikanischen Nager sind äußerst darauf bedacht, dass ihr Aushängeschild, nämlich die scharfen Beißer, auch so erhalten bleiben. Sobald sie irgendetwas zwischen die Zähne bekommen, was auch nur im Entferntesten zum Kauen herhält, wird sofort zernagt. Zweige oder Hölzchen werden in Windeseile abgeknabbert. Deshalb sollte man ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass keinerlei Gegenstände in den Käfig gelangen, die schädlich für die kleinen Degus sein könnten, sobald diese darauf herum beißen. Plastikfutterschüsseln sind ebenso fehl am Platz wie etwa Halterungen oder ähnliches aus diesem Material.

Für Degus unerreichbare Beleuchtung

Degus sind von Natur aus nachtaktiv. In ihrer Heimat freilebende Tiere leben in kleinen Gruppen, verschlafen den ganzen Tag und gehen nachtsüber auf Futtersuche. Dieses Verhalten sollten auch die bei uns lebenden Käfigtiere beibehalten können. Sie dürfen deshalb am Tag nicht gestört werden und benötigen am besten eine „bisssichere“ Höhle. Anderenfalls würden die kleinen quirligen Gesellen ihre eigene Behausung ganz schnell vollkommen zernagen. Das gleiche machen sie mit Lampen oder Kabeln, falls diese innerhalb des Käfigs erreichbar sind. Niemals darf eine Beleuchtung so angebracht werden, dass die Degus darauf herumkauen könnten.

Kein grelles Licht für Degus

Theoretisch würden die kleinen Gesellen auch ohne künstliche Beleuchtung auskommen. An einem hellen Platz in der Wohnung aufgestellt, kommt in den Käfig ausreichend Licht für die Aktivitäten der Degus. Meist müssen die Nager jedoch in einer dunklen Zimmerecke wohnen, denn kaum einer stellt sich einen Degu-Käfig direkt auf oder vor die Fensterbank. In diesem Fall sollte der Halter eines oder mehrerer chilenischer Nagetiere selbstverständlich für eine angemessene Lichtzufuhr sorgen. Was die Degus jedoch gar nicht mögen, sind grelle Lampen. Eine gute Alternative bieten Pflanzenleuchten, die dem Sonnenlicht mehr ähneln als Neonröhren. Beachtet man diese Regeln, quält man die Degus und ihre empfindlichen Augen nicht unnötig und man kann sich fünf bis acht Jahre lang an ihnen erfreuen.

Bild: panthermedia.net mahout

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